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Offenheit und Transparenz sind für uns wichtige Werte. Im Internet bleibt doch immer ein Rest Anonymität bestehen. Darum legen wir beim Goldankauf Wert auf den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden.

Dass unsere Idee ein derart schlagender Erfolg wird, hat uns selbst überrascht. Wir freuen uns über den regen Zuspruch und das durchweg positive Feedback unserer Kunden. Möchte auch Sie Gold oder Edelmetalle unkompliziert verkaufen? Wir beraten Sie ehrlich, transparent und mit fachlicher Expertise.

Gern kaufen wir Ihr Zahngold, Altgold, Bruchgold, Platin, Schmuck wie Ketten und Ringe sowie Goldmünzen. Die Auszahlung erhalten Sie auf Wunsch bar an Ort und Stelle, per Scheck, per PayPal oder per Überweisung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gold als bleibender Wert

Viele Menschen suchen nach einer sicheren Geldanlage. Geld bringt kaum Zinsen. Der Immobilienpreis schwankt und ist Angebot und Nachfrage unterworfen. Verkaufen viele Immobilienbesitzer ihre Häuser und Wohnungen, sinkt der Preis.

Gold ist dazu eine sehr gute Alternative. Das Edelmetall ist wertstabil. Die Preise steigen mitunter sogar überraschend in die Höhe. Selbst ein Überangebot an Gold wirkt sich nicht negativ auf den Preis aus. Wenn Sie an einer langfristigen Geldanlage interessiert sind, ist das Edelmetall für Sie eine lohnende Alternative.

 

Warum sich der Goldkauf lohnt

  1. Gold ist wertstabil.
  2. Gold eignet sich zum Tausch in Notzeiten.
  3. Auf Gold wird keine Umsatzsteuer erholen. Darum ist es günstiger als Silber und Platin.
  4. Gold ist unkompliziert handelbar.
  5. Gold macht sie unabhängig von Banken. Bei einem staatlichen Kontozugriff ist Ihr Gold sicher.
  6. Gold ist ein physischer Wert.
  7. Mit Gold als Wertanlage streuen Sie das Risiko in Krisenzeiten.

 

Was ist der Unterschied zwischen Geld investieren und Sparen?

Anleger übersehen oft, dass Geld sparen und Geld investieren nicht dasselbe ist. Beides verfolgt unterschiedliche Ziele und spielt verschiedene Rollen in Ihrer persönlichen Finanzplanung.

Sparen ist der Vorgang, Bares beiseite zu legen und es sicher und „flüssig“ (das heißt, Sie können in höchstens ein paar Tagen darauf zugreifen) zu verwahren. Dafür kann das Geld beispielsweise in Wertpapieren oder Konten „geparkt“ werden.

Im Gegensatz dazu ist Investieren ein Prozess, bei dem bereits vorhandenes Kapital mit dem Ziel seiner Vermehrung verwendet wird. Wenn Sie Geld investieren, kaufen Sie zum Beispiel ein Anlagegut, von dem Sie annehmen, dass es eine Rendite generieren wird.

Falls das funktioniert, die Investition also erfolgreich ist und die zu erwartende Rendite höher als die Inflationsrate ist, wächst Ihr Vermögen. Auch wenn Sie mit einem im Vergleich zum Sparen höheren Risiko und der Volatilität der Märkte leben müssen. Unter Umständen sogar für längere Zeiträume. Ist die Rendite niedriger oder genauso hoch wie die Inflationsrate, kann lediglich von einem Werterhalt Ihres Kapitals gesprochen werden.

Das Sparen sollte im Regelfall stattgefunden haben, bevor Sie Geld investieren. Betrachten Sie Sparen als das Fundament, auf dem Ihr Investitionshaus steht.

Es ist nur logisch: Wenn Sie kein nennenswertes Vermögen erben oder auf andere Weise plötzlich zu Reichtum kommen, sind es Ihre Ersparnisse, die das Kapital für Ihre Investitionen darstellen.

Manchmal trifft man auf den Glauben, diese einfache Wahrheit könne umgangen werden. Also wird geliehenes Geld investiert. Kommen dann aber schwere Zeiten und Sie benötigen dringend Bargeld, werden Sie Ihre Investitionen wahrscheinlich zum ungünstigsten Zeitpunkt versilbern müssen. Somit verlieren Sie womöglich nicht nur Ihr eigenes sondern auch das geliehene Geld. Das ist kein Rezept, um reich zu werden. Es ist daher ratsam immer nur das Geld zu investieren, das Ihnen frei zur Verfügung steht und ohne das Sie auch in schlechteren Zeiten über die Runden kommen.

Die Wichtigkeit des vorherigen Sparens ist hierbei deutlich zu erkennen. Legen Sie sich zuerst einen Notgroschen beiseite, der unabhängig von Ihrem Investitionskapital gelagert wird. So gewährleisten Sie eine Trennung Ihrer Reserve und dem frei verfügbaren Kapital.

Auch wenn es mühsam klingt: Jeder erfolgreiche Investor muss damit anfangen, mehr Geld zu verdienen als auszugeben. Und dann das Ersparte so investieren, dass es Zinsen, Mieten, Dividenden oder Kursgewinne abwirft.

Geld investieren statt sparen?

Die Frage, ob man Geld investieren statt sparen sollte, kann ganz einfach beantwortet werden: Um Geld zu investieren, müssen Sie vorher sparen. Es ist nicht ratsam nur das eine oder nur das andere zu machen.

Denn selbst wenn Sie einige Rücklagen gebildet haben und dann mit dem Investieren starten wollen, können Sie parallel weiter sparen. Das zusätzliche Geld können Sie dann entweder in Ihr Investitionskapital einfließen lassen oder Sie erhöhen Ihr Polster für schlechte Zeiten. Im besten Fall teilen Sie das Ersparte auf beide Töpfe auf.

Wieviel Geld sollte ich investieren?

Zum Glück braucht man heute keinen enormen Kapitaleinsatz, um an den Finanzmärkten erfolgreich investieren zu können. Wie Sie weiter unten im Artikel lesen können, bieten gerade die sogenannten Hebelprodukte die Chance, mit relativ wenig Geld einzusteigen.

Wieviel sollten Sie also investieren? Gerade in Zeiten der Nullzinspolitik, wo manch ein Sparer seiner Bank sogar schon Gebühren dafür zahlen muss, dass diese sein Geld für ihn verwahrt, lautet die Antwort: Nicht mehr als Sie wirklich entbehren können!

Wieviel genau das ist, hängt natürlich von Ihrer jeweiligen Lebenssituation ab. Punkte, die Sie beachten sollten, können sein:

  • Leben Kinder im Haushalt, für deren Ausbildung Geld sicher zurückgelegt werden muss?
  • Sind aus dem laufenden Einkommen vielleicht noch Ratenzahlungen für eine Immobilie zu bestreiten?
  • Ist jetzt schon absehbar, dass in Kürze größere Anschaffungen auf Sie zukommen?

Diese und ähnliche Fragen sollten Sie sich zuerst beantworten. Wenn dann Ihr laufendes Einkommen die monatlich wiederkehrenden Fixkosten deckt und Sie noch ein paar Rücklagen für Unvorhergesehenes gebildet haben, steht der Weg frei, um die vorhandenen Ersparnisse zu investieren. Bedenken Sie jedoch bei allen Investitionen, dass es immer zu möglichen Verlusten kommen kann und Sie nur das Geld investieren sollten, das Sie im schlimmsten Fall bereit sind zu verlieren.

Gibt es DIE perfekte Möglichkeit, Geld zu investieren?

Wenn es beim Investieren das Ei des Kolumbus gäbe, wenn also jeder Marktteilnehmer genau wüsste, wie Geld investieren und verdienen geht, gäbe es keinen Markt mehr.

Das Marktgeschehen lebt von unvollständiger Information, unterschiedlichen Erwartungen und auch von Fehlern und Emotionen. Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage: In was Geld investieren?

Die perfekte Geldanlage wäre rentabel, sicher und jederzeit verfügbar. Diese drei Ziele stehen aber in ständigem Konflikt miteinander, wie das Magische Dreieck der Geldanlage verdeutlicht.

Das magische Dreieck besagt, dass zwei von drei Faktoren gleichzeitig erfüllt sein können, jedoch so gut wie nie alle Faktoren übereinstimmen werden. Das heißt, dass eine Investition, die sicher und gleichzeitig liquide ist, selten besonders rentabel sein wird. Wenn Sie Ihr Geld investieren, ist der Wunsch nach wenig Risiko verständlich. Allerdings sind es gerade die risikoreicheren Investitionen, die den größten Profit abwerfen.

Aber: Auch wenn sich das innere Spannungsverhältnis zwischen den drei Anlagezielen nicht aufheben lässt, sind Sie ihnen nicht hilflos ausgeliefert.

Wie, mit wem und zu welchen Kosten Sie traden, beeinflusst jedes dieser Ziele. Und dieser Einfluss wird wesentlich dadurch bestimmt, welchen Broker Sie wählen. Lesen Sie im letzten Abschnitt mehr dazu.

10 Top-Tipps fürs Geld investieren

Es gibt unzählige Bücher, Websites und andere Quellen, die Anlegern den Weg weisen möchten, richtig zu investieren.

Die einen schwören auf Fundamentalanalyse, die anderen auf Charttechnik. Ein bestimmtes Finanzinstrument gilt heute als Königsweg, morgen als Irrtum. An den Märkten tummeln sich Daytrader und Buy and Hold Investoren. Manche sind zu wagemutig, viele zu risikoavers.

Gibt es sinnvolle Ratschläge, die für alle gelten? Die folgenden zehn Punkte sind Tipps, die zu beachten sich immer auszahlt.

  1. Man braucht Geld, um Geld zu verdienen: Das Kapital, das Sie investieren möchten, sollte frei verfügbar sein. Wenn Sie keine Rücklagen besitzen, sparen Sie zuerst etwas an.
  2. Erst verstehen, dann traden: Sie sollten nie Ihr Geld investieren, wenn Sie nicht verstehen, wie das Investment funktioniert. Fangen Sie mit unkomplizierten Instrumenten an und arbeiten Sie sich langsam in der Komplexitätsleiter nach oben.
  3. Nicht alle Eier in einen Korb: Die goldene Regel beim Geld investieren lautet: Risikostreuung. Diversifizieren Sie Ihr Portfolio über verschiedene Anlageformen und Assetklassen.
  4. Strategie ist alles: Eine alte Schreinerweisheit lautet: Zweimal messen, einmal sägen. Das bedeutet, dass Sie sich einen Plan zurecht legen sollten, wie Sie Ihr Geld investieren möchten. Und mindestens genauso wichtig ist, dass Sie sich dann auch daran halten.
  5. Investment absichern: Risiko und Geld verdienen sind beim Investieren zwei Seiten derselben Medaille. Ein gutes Risikomanagement ist entscheidend für Ihren langfristigen Erfolg. Informieren Sie sich über Tools wie Stop Loss Orders und setzen Sie diese konsequent ein.
  6. Kühlen Kopf bewahren: Emotionen wie Angst oder Gier sind kein guter Anlageberater. Wenn Sie in Panik geraten und hektisch verkaufen, oder jeder scheinbar einmaligen Chance hinterherrennen, kommen Sie in Schwierigkeiten. Wie altgediente Börsianer manchmal sagen: „Hin und her macht Taschen leer.“
  7. Realistisch bleiben: Gehen Sie nicht darauf ein, wenn Ihnen jemand hohe Gewinne verspricht. Keine Rendite ohne Risiko. Investment ist keine Methode, um über Nacht reich zu werden. Lernen, Erfahrung sammeln, sinnvolle Strategien befolgen: Das ist der sicherste Weg.
  8. „There is no such thing as a free lunch“: Es gibt nichts umsonst. Auch Investieren verursacht Kosten. Dienstleister wie Broker sind zu entlohnen, Steuern zu bezahlen. Lassen Sie sich nicht blenden, sondern beurteilen Sie Ihre Gewinne nachdem alle Kosten beglichen sind.
  9. Die richtige Ausrüstung zählt: In der heutigen Welt des Investments kann der falsche Broker oder eine schlechte Software den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen. Elektronische Handelsorders müssen schnell und zuverlässig ausgeführt werden. Der Broker muss zuverlässig und seriös sein.
  10. Zweifel sind gut: In dem Filmklassiker „Wall Street“ konnte Michael Douglas in den 1980ern noch sagen: „Gier ist gut!“. Ein paar Finanzkrisen und Wirtschaftsskandale später hat nicht nur der fiktive Charakter Gordon Gecko verstanden, dass zu viel Gier schadet. Oft ist Zweifel der bessere Anlageberater. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wägen Sie gründlich ab, ob Sie investieren oder nicht.

Welche Möglichkeiten habe ich, mein Geld zu investieren?

„Investieren“ ist also der Einsatz finanzieller Mittel, um damit einen Vorteil in Form eines wiederkehrenden Einkommens oder Wertgewinns des Investitionsgegenstandes zu erzielen.

Der Fokus liegt in diesem Beitrag nicht auf Großinvestoren, wie zum Beispiel einer Bank oder einem Business Angel, der eine oder gleich mehrere Millionen Euro in ein Start-Up Unternehmen investiert.

Wir konzentrieren uns auf die sogenannten Kleinanleger (Retail Clients), die mit ihrer Investitionstätigkeit Ziele, wie mehr finanzielle Unabhängigkeit oder Alterssicherung, verfolgen.

Für diese Gruppe von Investoren steht eine ganze Bandbreite an Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese können zum Beispiel in klassische und innovative Finanzinstrumente, wie Wertpapiere und Hebelprodukte, unterschieden werden.

In den folgenden Abschnitten betrachten wir die einzelnen Investitionen bezüglich bestimmter Merkmale wie Fristigkeit, Kapitalbedarf oder Risiko näher.

Geld investieren mit klassischen Investitionen

Aktien

Mit dem Kauf einer Aktie investieren Sie in eine Beteiligung an einem Unternehmen. Zwar kann eine Aktie dem Investor in Form von Dividenden ein Einkommen sichern. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Wertsteigerung durch eine Erhöhung des Aktienkurses.

Aktien sind an den Finanzmärkten die klassische Investition. Vom Grundsatz her sind sie auch am einfachsten zu verstehen: Entwickelt sich das Unternehmen gut, steigen die Gewinne und mit ihnen auch der Kurs der Aktie.

Natürlich ist es in der Praxis nicht ganz so einfach. Aktien können zum Beispiel spekulativ überbewertet sein und Sie als Investor würden zu teuer einkaufen. Fällt dann der Wert der Aktie dauerhaft unter Ihren Einkaufspreis, hätten Sie einen Verlust erlitten.

Auch wenn Sie „nur“ in Aktien investieren, sollten Sie deshalb das Handwerkszeug beherrschen. Möchten Sie Einzelwerte kaufen, studieren Sie vorab die in Frage kommenden Unternehmen. Erst dann entscheiden Sie sich für verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen.

Legen Sie vor allem nicht alle Eier in einen Korb. Diversifizierung ist das Zauberwort. Zur weiteren Risikominimierung können Sie zum Beispiel mit Stop Loss Orders arbeiten.

Am besten handeln Sie Aktien mit Hilfe eines guten Online Brokers. Mit dem Invest.MT5-Konto können Sie bei Admiral Markets in Aktien und ETFs auf 15 der weltweit wichtigsten Börsenplätze investieren.

ETFs

ETFs oder Exchange Traded Funds sind eine sehr gute Möglichkeit zur Diversifizierung Ihres Anlageportfolios.

Ein ETF ist ein Korb verschiedener Wertpapiere, die an einer Börse gehandelt werden, genauso wie Aktien. Die Preise der ETF Anteile verändern sich während des Handelstages, weil diese ständig ge- und verkauft werden.

Ein ETF kann verschiedene Arten von Investitionen beinhalten, zum Beispiel Aktien, Commodities (also homogene Handelswaren wie Rohstoffe oder landwirtschaftliche Erzeugnisse), oder auch Anleihen (Bonds). Typischerweise folgt ein ETF aber einem Index, wie dem DAX30.

Mit einem ETF Investment können Sie also an der Wertentwicklung erfolgreicher Aktien partizipieren und zwar ohne die Zahlen einzelner Aktiengesellschaften analysieren zu müssen. Das Geld, welches Sie investieren, wird außerdem über verschiedene Unternehmen gestreut, Sie diversifizieren also automatisch. Ein weiterer Vorteil ist, dass ETFs geringere Kosten verursachen, als Aktien einzeln zu erwerben.

Fonds

Ein Fonds, genauer gesagt ein Investment-Fonds, ist wie ein Sammelbehälter, in den viele einzelne Investoren Geld einzahlen. Die Mittel werden dann in einen bestimmten Vermögenswert wie Aktien, Immobilien oder auch Seeschiffe investiert.

Ist das Investment erfolgreich, erhält jeder Teilnehmer am Ende der Investition mehr Geld aus dem Fonds ausbezahlt, als er zu Beginn eingezahlt hat.

Fonds (engl.: fund) gibt es heute in einer Vielzahl von Ausprägungen, zum Beispiel:

  • Aktienfonds
  • Immobilienfonds
  • Rentenfonds
  • Geldmarktfonds
  • Rohstofffonds

Fonds können sich auch an einer bestimmten Thematik ausrichten. So existieren nachhaltige Fonds, deren Investment sich an bestimmten ethischen oder ökologischen Kriterien orientiert.

Für den privaten Trader eignen sich Investmentfonds nur bedingt. Erstens wird beim Kauf der Anteile meist ein Ausgabeaufschlag fällig. Daher ist diese Art Geld zu investieren zur kurzfristigen Anlage nicht empfehlenswert.

Zudem kostet die Verwaltung des Fondsvermögens Gebühren, was die Rendite des Traders weiter schmälert.

Bausparvertrag

Der Bausparvertrag ist im Prinzip genau das, was der Name vermuten lässt: Der Anleger zahlt einen monatlichen Sparbetrag auf ein Bausparkonto ein. Es wird eine Laufzeit sowie feste Verzinsung vereinbart und das Ganze im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen steuerlich gefördert.

Das Problem ist, dass das System in Niedrigzinsphasen nicht funktioniert. Daher kam es auch in den letzten Jahren massenhaft zu Kündigungen von Verträgen durch die Bausparkassen, da der zuvor vereinbarte Zins viel zu hoch war.

Wer jetzt noch einen ungekündigten Bausparvertrag hat, kann sich unter Umständen über eine ganz ordentliche Rendite freuen. Für das Gros der Anleger ist diese Anlageform zumindest derzeit keine Alternative.

Schließlich darf auch nicht vergessen werden, dass bei Ablauf des Bausparvertrages und Zuteilung der Sparsumme die Verwendung zweckgebunden ist. Das Geld kann nur zur Beschaffung, Sanierung oder zum Bau von Immobilien ausgegeben werden.

Lebensversicherung

Hier ist zwischen Kapital- und Risikolebensversicherung zu unterscheiden. Nur die Risikolebensversicherung ist eine echte Versicherung, die gemäß der Zahlung monatlicher Prämien im Todesfall an die Angehörigen des Versicherten zahlt.

Beim Thema Geldanlage geht es allerdings um die Kapitallebensversicherung. Diese ist natürlich gar keine Versicherung im wirklichen Sinne. Sie deckt nämlich nicht den Eintritt eines Risikos ab, sondern ähnelt vielmehr einem Sparvertrag. Die eingezahlte Summe wird verzinst und zu einem vereinbarten Zeitpunkt ausbezahlt.

Lange war die Lebensversicherung des deutschen Anlegers liebstes Kind. Spätestens seit der Niedrigzinsphase ist das aber Vergangenheit. Die Renditen der Lebensversicherung sind so gering (der Garantiezins lag Mitte 2019 bei unter 0,9 %), dass Sie Ihr Geld auf andere Art investieren sollten.

Immobilien & andere Sachwerte

Die Bandbreite der Sachwerte, in die investiert werden kann, ist natürlich praktisch grenzenlos. Es gibt Investoren, die im Kunstmarkt Geld investieren und verdienen. Andere investieren in wertvolle Oldtimer, seltene Waffen oder Briefmarken.

Ist jemand ein Liebhaber und kennt sich mit dem betreffenden Sachwert gut aus, kann man damit unter Umständen auch ordentlich Rendite machen.

Aber bei Sachwerten wie Immobilien gibt es viele Fallstricke. Die Immobilie hat vor allem den Nachteil, dass sie immobil ist. Man investiert also eine hohe Summe in ein Objekt, dass örtlich gebunden ist, im Zweifel nicht gehandelt werden kann (weil sich entweder gar kein Käufer findet oder nur zu einem Preis, der dem Besitzer einen Verlust beschert) und eventuell im Laufe der Zeit an Wert verliert.

Eine Immobilie ist auch nicht gerade ein diversifiziertes Investment. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang oft von Klumpenrisiko.

Natürlich kann es in bestimmten Konstellationen Sinn machen, in eine Immobilie zu investieren. Zum Beispiel, wenn Wohnraum für die Familie benötigt wird. Aber unter Renditegesichtspunkten ist dies ein langfristiges Unterfangen.

Erstens sind Wertsteigerungen nicht garantiert. Gerade in den Ballungsräumen ist darauf zu achten, ob die Immobilienpreise vielleicht schon ein (zu) hohes Niveau erreicht haben.

Außerdem gibt es eine zehnjährige Spekulationsfrist für den Immobilienverkauf. Vorfristig ist ein etwaiger Veräußerungsgewinn im Rahmen der Einkommensteuer zu versteuern.

Für den Privatanleger gibt es also bessere Wege Geld zu investieren.

Rohstoffe/Edelmetalle wie Gold und Co.

Auch in Rohstoffe kann man investieren. In Frage kommen beispielsweise:

  • landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kaffee, Weizen, Orangensaftkonzentrat, usw.
  • fossile Energieträger wie Öl und Gas
  • Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin

 

 

 

 

 

Natürlich möchte der Finanzinvestor nicht den physischen Rohstoff besitzen und lagern, vielleicht mit der Ausnahme von Gold in geringen Mengen. Daher werden Rohstoffe in aller Regel über Kontrakte gehandelt. Am üblichsten dabei sind die so genannten Futures, also Terminkontrakte.

Diese sind wegen ihrer Mindestkapitalanforderungen aber für den Kleinanleger eher ungeeignet. Eine gute Alternative können hier CFDs sein, die sich auf Basiswerte wie Rohstoffe oder Edelmetalle beziehen. Mehr zu CFDs lesen Sie weiter unten.

Kryptowährungen

Vielleicht verwundert es, dass Kryptowährungen in einem Kapitel über klassische Investitionen aufgeführt sind.

Das bessere Wort für Kryptowährung ist Kryptogeld. Es handelt sich nämlich nicht um eine „Währung“ im eigentlichen Sinne (der Begriff umschreibt das gesamte Geldwesen eines Staates).

Vielmehr sind Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ethereum, Ripple oder Dash, digitale Zahlungsmittel, die auf Verschlüsselungstechnologien (daher der Name, von Kryptographie, was so viel wie Geheimschrift heißt) wie Blockchains oder digitalen Signaturen beruhen.

Mittlerweile gibt es Tausende von „Kryptos“, von denen aber nur ein Bruchteil nennenswerte wirtschaftliche Bedeutung hat.

Warum also Kryptogeld als klassische Anlageform betrachten? Lässt man die etwas abstrakten technischen Details außer Acht, so kann man eine Investition in Kryptos durchaus mit der in Aktien oder Rohstoffe vergleichen.

Man kauft zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis, den man im Rahmen der eigenen Strategie für richtig erachtet, und hofft auf eine positive zukünftige Entwicklung.

Wenn Sie online Geld investieren möchten, ist der Handel mit Kryptowährungen eine Möglichkeit. Dabei sollten Sie beachten, dass die Krypto-Märkte noch jung sind, das heißt insbesondere, dass sie nicht reguliert sind, es zu Verzögerungen in der Orderausführung kommen kann und auch die Marktliquidität möglicherweise begrenzt ist.

Es empfiehlt sich also, sich mit diesen speziellen Märkten vor dem Investieren eingehender zu beschäftigen.
(Quelle: https://admiralmarkets.com)

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